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Den Überblick zu behalten kann in unserer schnelllebigen Welt eine Herausforderung sein. Glücklicherweise kann man sich mit einem gut ausgestatteten Werkzeugkoffer auf viele Eventualitäten vorbereiten. Eines der wichtigsten Tools darin ist der Redaktionsplan. Wer ihn  pflegt und täglich mit neuen Informationen füttert, behält immer den Überblick. In diesem Blogartikel erfahren Sie nicht nur, wie Sie einen Redaktionsplan erstellen, sondern erhalten auch ein kostenloses Template.

Gute Gründe, einen Redaktionsplan zu führen

Wozu ein Redaktionsplan - eine Übersicht.

Mehrere Kanäle gleichzeitig bespielen

Wer Content produziert, fährt in den meisten Fällen mehrgleisig. Das heißt, mehrere Social-Media-Kanäle betreiben, Pressemitteilungen versenden und einen oder gar mehrere Blogs führen. All das in einer gut geführten Tabelle oder einem Kalender zu bündeln, erleichtert die Planung enorm.

Außerdem können Inhalte so von Anfang an crossmedial gedacht und produziert werden. Pressemitteilungen können Sie so zu Posts für LinkedIn oder Instagram umfunktionieren. Blogartikel dienen zum Beispiel als gute Grundlage für eine Podcast-Folge.

Verbindlichkeit durch Deadlines

Wie oft schon hat eine nahende Abgabefrist auf magische Weise Ihre Produktivität gesteigert? Um Ihre Kommunikationsziele zu erreichen, lohnt es sich also, sich selbst Deadlines zu setzen (und diese natürlich auch einzuhalten). Im Redaktionsplan lässt sich das Datum für den nächsten Post oder die nächste Pressemitteilung ganz leicht festhalten.

Neue Themen entwickeln

Um Ihren Content weiterzuentwickeln, hilft es, alle Themen aus Vergangenheit, Gegenwart und naher Zukunft an einem Ort versammelt zu sehen. Auch hier sind wir wieder beim Stichwort „Überblick behalten“. Mithilfe des Redaktionsplans vermeiden Sie Wiederholungen und erkennen schneller potenzielle neue Themen. Ideen und Anregungen lassen sich ebenfalls im Plan notieren.

Teamarbeit erleichtern

Wer im Team arbeitet, dem sei ebenfalls zu einem Redaktionsplan geraten. Um sich untereinander abzustimmen, eignen sich regelmäßige Redaktionssitzungen. Dokumentiert werden sollte dabei auch, wer sich worum kümmert. Im Anschluss hinterlegen die Beteiligten den aktuellen Status ihrer Aufgabe im Plan. Das spart viele Nachrichten und Telefonate. Für die digitale Zusammenarbeit sind ein gemeinsamer Server oder Dienste wie Trello oder Google Sheets sinnvoll. Auch ein gemeinsamer Kalender kann als Redaktionsplan genutzt werden.

Den richtigen Zeitpunkt erwischen

Manche Informationen sollten an einem bestimmten Tag veröffentlicht werden, zum Beispiel, weil die Zielgruppe dann am aktivsten auf einer der Plattformen ist oder, weil das Thema zum nahenden „Tag der/des …“ passt. Der Redaktionsplan hilft Ihnen, alle relevanten Aspekte mitzudenken und erinnert Sie genau zur richtigen Zeit daran.

Kostenlose Redaktionsplan-Vorlage

Eine Tabelle, die hilft: So könnte Ihr Redaktionsplan aussehen.

Damit Sie gleich mit Ihrer Content-Planung beginnen können, stelle ich Ihnen hier kostenlos ein Redaktionsplan-Template zur Verfügung.
Einfach hier klicken, um den Download-Prozess zu starten 😊 Die Microsoft-Excel-Datei können Sie dann nach Belieben anpassen.


Viel Erfolg!

Redaktionsplan selbst erstellen

Falls Sie gerne Ihren eigenen Redaktionsplan kreieren möchten, sollte dieser mindestens die folgenden Punkte berücksichtigen:

  • Datum
  • Thema
  • Titel
  • Medium
  • Format
  • Abgabetermin
  • Status
  • Bearbeiter:in (bei Teamarbeit)

Fazit

Der Redaktionsplan ist eines der wichtigsten Werkzeuge für alle, die Content produzieren. Er hilft dabei, den Überblick zu bewahren und das in jeglicher Hinsicht: Sie können Content für mehrere Kanäle und Zwecke ordnen und entstehende Symbiosen besser nutzen. Durch das Festlegen von Deadlines verbessern Sie zudem Ihre Produktivität. Redaktionspläne unterstützen außerdem die Entwicklung neuer Themen und vereinfachen die Zusammenarbeit im Team.

Genügend Gründe also, um gut organisiert in die Content-Planung einzusteigen!

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